Wein und Pralinen sind die Standard-Firmengeschenke — genau deshalb sind sie vergessbar. Ein wirklich gutes Olivenöl löst mehrere Probleme, die diese Standards nicht lösen.
Die praktischen Argumente
- Universell einsetzbar. Keine Diät-Einschränkung, keine "trinkt eigentlich nicht"-Situation zu navigieren — jeder kocht, oder isst zumindest Brot.
- Wird tatsächlich verwendet, nicht weiterverschenkt. Eine spezifische, geschichtenwerte Flasche (Einzelbetrieb, Auszeichnungshistorie, eine unbekannte Sorte) bleibt in Erinnerung.
- Steuerlich attraktiv. Schweizer Sachgeschenke unter CHF 500 pro Jahr und Mitarbeitendem sind steuerfrei und unkompliziert bei der Mehrwertsteuer.
Was das Geschenk tatsächlich wirken lässt
Eine generische Supermarktflasche erreicht nichts davon — das Geschenk funktioniert nur, wenn das Öl selbst eine echte Geschichte hat: ein benannter Betrieb, eine spezifische Sorte (Kalinjot bei Musai), und nachprüfbare Referenzen (fünf Jahre BIOL-Medaillen in Folge, bio.inspecta-Zertifizierung).
Was ein solches Geschenk tatsächlich zerstören kann
Ein anonymes "Geschenkset" ohne Erntedatum, ohne benannten Produzenten und mit einem generischen "Mittelmeer-Blend"-Etikett untergräbt das ganze Argument oben — es unterscheidet sich kaum vom Standard-Wein, den es ersetzen soll. Dieselben Kriterien wie beim eigenen Kauf prüfen: siehe Olivenöl kaufen: Worauf Sie wirklich achten sollten und Olivenöl-Fälschung: Warum sie so verbreitet ist.
Rechtlich sauber bleiben
Die CHF 500-Grenze für steuerfreie Sachgeschenke gilt pro Jahr und Mitarbeitendem — nicht pro einzelnem Geschenk. Bei mehreren Anlässen im Jahr (Weihnachten, Jubiläen, Kundenanlässe) lohnt sich eine grobe Übersicht, damit die Summe pro Person nicht versehentlich überschritten wird. Siehe Mitarbeitergeschenke zu Weihnachten für die konkrete saisonale Umsetzung.
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